Partnerbeitrag von Otto Salzer, Salzer 3D, Stuttgart

Gute Gründe für SVG

HTML, CSS, JavaScript, XML sind alles, jedem geläufige Standards des World Wide Web Consortiums (W3C). Das SVG auch dazugehört, wird oft übersehen. Die Anzahl der Web-Seiten, bei denen SVG als 2D-Grafik benutzt wird, ist gering im Vergleich zu anderen Technologien.

Alle modernen Web-Browser stellen heute SVG in praktisch allen seinen Funktionalitäten dar. Somit ist es nicht mehr nötig spezielle SVG Plugins zu installieren. Dieser Fakt macht es besonders für alle Unternehmen interessant, die auf ihren PCs keine Plugins dulden oder ihren Kunden grafische Inhalte im WWW präsentieren wollen, ohne dass diese genötigt sind von irgendwelchen Software-Anbietern Plugins installieren zu müssen.

Zudem kommt noch die Plattformunabhängigkeit von SVG. Egal ob der Betrachter eine Windows, iOS oder Android Plattform benutzt, kann er die SVG Inhalte auf seinem jeweiligen Endgerät betrachten.

Dies und Features wie Interaktivität, Animationen ohne Programmierung oder Hyperlinks (Hotspots) machen SVG sowohl für Web-Entwickler, als auch für die Technische Dokumentation interessant.

Ursprünge und Entwicklung von SVG

Ende der 90er des letzten Jahrtausends gab es einige konkurrierende Grafikformate für die Verwendung in HTML. Unter anderem PGML (Adobe, IBM, Netscape, Sun), VML (Autodesk, HP, Macromedia, Microsoft) oder WebCGM (Boing, Xerox, …), die alle und noch einige mehr 1998 dem W3C übermittelt worden sind. Worauf hin eine SVG Working Group gegründet wurde.

SVG wurde zwar stark beeinflusst durch die unterschiedlichen Grafikformate, war aber im Grunde eine Neuentwicklung. Und so begann die Arbeit an SVG im Jahr 1999.

Heute sind SVG 1.1 und SVG Mobile Profiles (Tiny and Basic) Web Standards (W3C Recommendations). Im Dezember 2016 soll SVG 2.0 zur W3C Recommendation werden.

Präsentation zu SVG auf www.salzer-3dengineering.eu

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