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Marco Jänicke

Schulung und Beratung für bloxedia

Schulung und Beratung sind zwei Seiten derselben Medaille. Teil der Beratung ist immer auch die Ermittlung des Schulungsbedarfs, denn nur mit entsprechenden Kenntnissen ist es möglich Arbeitstechniken umzusetzen. Und aus Schulungen kann sich ein Beratungsbedarf ergeben, da zum Beispiel Workflows sich typischerweise nur abteilungsübergreifend anpassen lassen.

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Peacezeichen genau betrachtet

Das Peacezeichen, ein Symbol bekannt für die Bewegung zur nuklearen Abrüstung, kann mehr Hintergrund haben als allgemein für möglich gehalten. Die Sache scheint zunächst recht klar. In den 50-iger Jahre entwickelte Gerald Holtom, britischer Designer und Absolvent des Londoner Royal College of Arts, für die Bewegung zur nuklearen Abrüstung ein Symbol basierend auf den Initialen N und D für Nuklear Disarmament aus dem Flaggenalphabet sowie einem Kreis als Symbol für die Welt. Seit 1958 ist das Symbol bei allen Aktionen der „Campaign for Nuclear Disarmament“, kurz: CND, zu sehen und nicht nur dort, sondern überall wo Stellung gegen Krieg und für Abrüstung bezogen werden soll.

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Warnzeichen sehen und beachten

Typische selektive Wahrnehmung, oder steckt da doch etwas mehr dahinter?

Während die Symbole der klassischen Warnzeichen vor einer eventuell eintretenden Möglichkeit warnen, sind die Folgen eines geringen Akkuladestandes überhaupt nicht konditional und nur durch ein Ladekabel zu vermeiden.

Also könnte man sagen, das Instruktionen, hier die Warnzeichen, mit höherer Wahrscheinlichkeit die beabsichtigte Handlung auslösen, wenn die Folgen erfahrungsgemäß mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten. Vielleicht könnte diese Überlegung als Anlass genutzt werden, um sich von überflüssigen Warnzeichen zu trennen.

Mehr zu Icons, Symbolen und Zeichen:

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Paradoxer Umfang

Stellen Sie sich vor, die Erde wäre eine perfekte Kugel und um diese Kugel verläuft am Äquator ein Band, direkt auf der Kugel.

Das Band wird nun an einer Stelle durchgeschnitten und ein Stück Band von 3 m Länge eingefügt. Auf wundersame Weise hebt sich das Band gleichmäßig über den Äquator und schwebt perfekt darüber.

Frage
Wie groß könnte der Abstand zwischen Band und Erde sein? Passt ein Finger, eine Hand oder ein Arm zwischen Band und Erde. Müssen wir uns Sorgen machen um die Sicherheitsabstände nach ISO 13857? Für so eine schlitzförmige Öffnung heißt es in ISO 13857:

für Finger nicht mehr als 6 mm,
für Hände nicht mehr als 30 mm und
für Arme nicht mehr 120 mm.
Und wie verhält sich der Abstand mit so einer 3 m Ergänzung bei anderen Durchmessern als dem Erddurchmesser?

Im Vergleich zur Gesamtlänge des Bandes, das um die Erde liegt, sind 3 m sehr wenig. Sicher wird eine Lücke entstehen, aber wohl eher eine sehr geringe, sagt unsere Intuition.

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What´s your Superpower?

Im Zuge der tekom-Tagung 2018 hat die tekom etwas gegen das verstaubte Image der Technischer Redakteure und Redakteurinnen getan. Dazu wurden in einer Werbeaktion potentielle und junge Redakteure mit Karten im A6-Format angesprochen, in einer Onlineumfrage anzugeben, was ihre Superpower ist.

Schöne Idee!

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Von 2D zu 3D mit Haptik

Sie haben genug Versprechungen, die nicht gehalten werden? Was ist mit 3D? Wo ist die dritte Dimension? Sie steckt natürlich in der mathematischen Beschreibung der Modelle. Nur zu fassen bekommen wir die 3. Dimension nicht, bestenfalls vorgegaukelt.

Aber ich würde nicht fragen, hätte ich nicht eine Lösung für Sie. Mit wenigen Handgriffen machen Sie aus 2D-Daten ein 3D-Objekt und können die 3. Dimension nicht nur sehen, sondern auch anfassen und animieren.

Und so geht es:
2D-Daten downloaden und ausdrucken.
Abwicklung an der Außenkontur ausschneiden.
Alle Linien in beide Richtungen falten.
Je einen Tetraeder quer zur Längsachse der Abwicklung zusammenkleben.
Die farbigen Flächen sind die Klebeflächen.
Eine Tetraederkette entsteht.
Die Tetraederkette schließen und zusammenkleben.
Aus 2D-Daten ist ein animierbares 3D-Objekt entstanden.
Das 3D-Objekt kann man als Kaleidozyklus bezeichenen.
Ein Kaleidozyklus ist eine zu einem Ring geschlossene Kette von Tetraedern, die trotz ihrer scheinbaren Kompaktheit an den aneinander liegenden Tetraederkanten auf Kurvenbahnen abrollen.

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Unfassbares darstellen

Sie glauben manchmal Sachverhalte darstellen zu müssen, die praktisch nicht darstellbar sind?

Sie sitzen wieder mal vor einer Bildanleitung mit minimalem Text?

Dann können Sie sich ja sicher sehr gut in die Illustratoren des Multiuniversums hineinversetzen.

Dargestellt sind neben Du … Ameise, Lebensraum … Ameisenhaufen, Erde, Sonnensystem, Milchstraße, Superhaufen, beobachtbaren Universum … 14‘000‘000‘000 Lichtjahre, das Multiuniversum Level I bis IV:

Multiuniversum Level I
Der Weltraum ist unendlich groß. Die Gesetze der Physik sind überall gleich. Eine Erde wie unsere ist durch die Unendlichkeit des Alls unendlich mal möglich.
Multiuniversum Level II
Der Weltraum ist unendlich groß, enthält aber verschiedenartige Universen, die kommen und vergehen. Die Gesetze der Physik unterscheiden sich von Universum zu Universum. Eine Erde wie unsere und unzählige andere Formen sind möglich.
Multiuniversum Level III
Hier beginnt es richtig abstrakt zur werden. Universen befinden sich nicht nur nebeneinander im Raum sondern verzweigen auch zeitlich nach den Vorstellungen der Quantenmechanik.
Multiuniversum Level IV
Hier bleibt kein Stein auf dem anderen. Kein Naturgesetzt hat Bestand. Alles kann existieren, was logisch in sich widerspruchsfreie ist.
Die Darstellung der Multiuniversen knüpft perfekt an meinen Blog Visualisierung mit Gänsehaut an.

Quelle: „Die verrückte Welt der Paralleluniversen“ (Hürter / Rauner, Piper Verlag München)

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Wie tief ist ein Blatt Papier?

Wie tief ist ein Blatt Papier?
Ganz praktisch hat es keine Tiefe, oder wenige 10-tel mm, könnte man spontan sagen. Aber natürlich hat auch Papier eine Tiefe.
Ohne Tiefe kein Volumen und ohne Volumen kein Gewicht.
Im Fall von Papier wird die Tiefe oder man kann auch sagen die Stärke über das Flächengewicht definiert. Statt Flächengewicht werden auch oft die Begriffe Quadratmetergewicht, Grammgewicht oder Grammatur für Druckerzeugnisse verwendet.

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QR-Codes richtig lesen

Ich liebe QR-Codes. Diese Brücke zwischen analogem Papier und digitaler Demenz. Diese oft gedruckte Vortäuschung von Digitalität, die ja doch vorhanden ist nur nicht in dem was unser Auge sieht.

Nach dem Statistikportal statista nutzen ca. 18 % aller Smartphone-Nutzer QR-Codes. Zur Häufigkeit sagt ebenfalls statista, dass 40% 3- bis 5-mal und 28% 1- bis 2-mal im Jahr einen QR-Code gescannt haben. Wie viele der Befragten gar nicht wussten was ein QR-Code ist wurde nicht erhoben.

Wie oft haben Sie im letzten Jahr QR-Codes gescannt?

Immer wieder höre ich bei meinen Beratungsterminen von Plänen der technischen Redaktionen QR-Codes in den Anleitungen einzusetzen um gezielt und komfortabel auf ergänzende Inhalte im Web zu verweisen. Idealerweise sind das Inhalte, die auf dem noch immer notwendigen Papier nicht funktionieren, zum Beispiel Filme, Animationen und interaktive 3D-Modelle oder einfach nur Aktualisierungen zur gedruckten Ausgabe der Dokumentation.

Dabei muss ich für mich feststellen, dass in meinem Erfahrungsbereich solche Funktionen praktisch nicht genutzt werden. Das muss natürlich überhaupt nichts bedeuten. Die folgende Grafik verdeutlicht aber meine Erfahrung sehr anschaulich.

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