Skip to main content
All Posts By

Marco Jänicke

QR-Codes richtig lesen

Ich liebe QR-Codes. Diese Brücke zwischen analogem Papier und digitaler Demenz. Diese oft gedruckte Vortäuschung von Digitalität, die ja doch vorhanden ist nur nicht in dem was unser Auge sieht.

Nach dem Statistikportal statista nutzen ca. 18 % aller Smartphone-Nutzer QR-Codes. Zur Häufigkeit sagt ebenfalls statista, dass 40% 3- bis 5-mal und 28% 1- bis 2-mal im Jahr einen QR-Code gescannt haben. Wie viele der Befragten gar nicht wussten was ein QR-Code ist wurde nicht erhoben.

Wie oft haben Sie im letzten Jahr QR-Codes gescannt?

Immer wieder höre ich bei meinen Beratungsterminen von Plänen der technischen Redaktionen QR-Codes in den Anleitungen einzusetzen um gezielt und komfortabel auf ergänzende Inhalte im Web zu verweisen. Idealerweise sind das Inhalte, die auf dem noch immer notwendigen Papier nicht funktionieren, zum Beispiel Filme, Animationen und interaktive 3D-Modelle oder einfach nur Aktualisierungen zur gedruckten Ausgabe der Dokumentation.

Dabei muss ich für mich feststellen, dass in meinem Erfahrungsbereich solche Funktionen praktisch nicht genutzt werden. Das muss natürlich überhaupt nichts bedeuten. Die folgende Grafik verdeutlicht aber meine Erfahrung sehr anschaulich.

Read More

Wahre Männerregeln

Entdeckt in einem Magazin in der Deutschen Bahn unterwegs zu einer Beratung zur Implementierung des Corel DESIGNERS im Maschinenbau;
die Männerregel eines Jeansherstellers:

„Lies nie die Bedienungsanleitung“

Weiter heißt es:
„Männer leben nach ihren eigenen Regeln. In Jeans, die einfach immer funktionieren.“
Das ist absolut korrekt.

Read More

Billy wird 30

Seit 30 Jahren steht nun das schwedische Selbstaufbauregal Billy in unseren Häusern. Viele können sich ein Leben ohne Billy nicht vorstellen und viele kennen kein Leben ohne Billy. Und auch in der Welt der Technischen Kommunikation hat Ikea gemeinsam mit Billy, seinen Schwestern und Brüdern Spuren hinterlassen. Bleiben wir zunächst bei dem Regalsystem Billy. Zum einem kommt es mit einer Montageanleitung, die seit 30 Jahren fast unverändert ist daher und zum Anderen ist diese vollständig als sprach- und kulturneutrale Bildanleitung umgesetzt. Dies kommt praktisch einem Affront gegen alle (selbst) berufenen Experten in der Anwendung von Gesetzen und Normen der Branche gleich. Ich will das hier einfach so stehen lassen und bin auf Reaktionen gespannt.

Aber Ikea tat noch mehr für uns. Ikea gab der spröden Bezeichnung „§ 434 Abs. 2 Satz 2 BGB“ den Namen „Ikea-Klausel“. Nach diesem Paragraphen ist „Ein Sachmangel bei einer zur Montage bestimmten Sache auch gegeben, wenn die Montageanleitung mangelhaft ist, es sei denn, die Sache ist fehlerfrei montiert worden.“ Praktisch ist diese Regelung ein Schutz des Verbrauchers. Nach der ist ein Produkt mangelhaft, wenn die Montageanleitung fehlerhaft ist und das Produkt so nicht montiert werden kann.

Insgesamt können wir nur sagen: Vielen Dank für die vielen schönen Stunden beim Aufbau von Regalen und beim Lesen von Gesetzen.

Read More

Arbeiten Sie konvex oder konkav?

In vielen Prozessberatungen zur Technischen Illustration versuche ich mit einem Bild der klassischen Geometrie zu verdeutlichen, wie wichtig es ist die Anzahl der Schnittstellen im Lebenslauf digitaler Inhalte so gering wie möglich zu halten, oder wenn nötig so präzise wie möglich zu definieren.

Ich verwende dazu die 7 Teile eines Tangrams, mit dem wahrscheinlich zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert v. Chr. zu Zeiten der chinesischen Tang-Dynastie schon gezockt wurde.

Jedes Teil des Tangrams dient als Metapher für eine Softwarekomponente der CorelDRAW Technical Suite. Integrierte und aufeinander abgestimmte Softwarekomponenten sind ein wesentlicher Punkt, um auftretende Probleme beim Transfer von digitalen Inhalten unter Kontrolle zu halten.

Read More

Keine Zeit zum Tagen

Es war wieder mal, wie zweimal im Jahr, tekom Tagung und Sie konnten nicht dabei sein? Dann downloaden Sie doch Ihren persönlichen Vortragsraum mit Podium, Projektionswand und Referenten herunter.
Und damit Sie die schweren fachlichen Brocken nicht allein verdauen müssen, sind schon ein paar Kolleginnen und Kollegen da.

So funktioniert Ihre persönliche tekom Tagung:

Vortragsraum downloaden.
Vortragsraum ausschneiden und zusammenbauen.
Vortragsfolie downloaden.
Vortragsfolie am PC, Tablet oder Smartphone öffnen.
Im eben gebauten Vortragsraum Referentin oder Referent wählen.
Vortrag genießen.
Bei der aktuellen tekom Tagung ist kein Thema dabei, was Sie anspricht? Dann versuchen Sie es doch hier:

Read More

Fermats großer Satz

Den Satz des Pythagoras kennt praktisch jedes Schuldkind. Der mathematische Satz sagt aus, dass in einem rechtwinkligen Dreieck die Summe der Flächeninhalte der Kathetenquadrate gleich dem Flächeninhalt des Hypotenusenquadrates ist:
Sind in einem rechtwinkligen Dreieck die Längen aller Seiten ganzzahlig, spricht man von einem pythagoreischen Tripel. Das kleinste und wohl auch bekannteste pythagoreische Tripel ist ein rechtwinkliges Dreieck mit
Bei den Pythagoreern wurden solche Tripel besonders verehrt, da sie harmonischen Verhältnissen entsprechen. Diese Zusammenhänge waren auch schon den Babyloniern etwa 1600 v.Chr. bekannt. Damit konnten rechte Winkel konstruiert und Land vermessen werden.

Read More

Scheitern geboten

Etwas ungelenk scheitert hier unser ISO-3864-Mann, aber er bleibt ganz er selbst … und … er kommt wieder auf die Füße.

Zu schnell wird Scheitern negativ betrachtet. Scheitern eingeplant und als notwendiger Teil einer Weiterentwicklung betrachtet, kann jedoch sehr nützlich bei der Einführung neuer Methoden und Prozesse in der Technischen Redaktion sein. Entscheidend ist das kleinteilige, aneinandergereihte Vorgehen. Anders als beim klassischen Projektmanagement mit Planung, Ausführung, Evaluation, kann man bei gegebenen kleinteiligen Vorgehen vergleichsweise gelassen mit dem Scheitern im Kleinen umgehen. Und sogar noch mehr, man ist unbeschwerter und öffnet sich so leichter neuen Wegen. Scheitern ist dann das was es sein sollte, Lernanlass und nicht Schlusspunkt in einem Projekt.

Read More

German words explained

Im Magazin der Sprachlernplattform Babbel erklärt Ed M. Wood 7 genial misszuverstehende deutsche Wörter in seiner Muttersprache Englisch. Solche Wörter oder Redewendungen gibt es natürlich in jeder Sprache. Unzählige wurden aufgelistet, erklärt und belacht. Bei Wood sind es schlicht 7, aber dafür eingebaut in kleine Geschichten und mit erklärenden, ikonischen animierten GIFs versehen. Besonders diese Symbole halte ich für bemerkenswert.

Ein Beispiel?

Ohrwurn
ear worm (lit.)
A song you can’t get aut of your head.

Read More

Weg oder Ziel – Ziel oder Weg

Technologien und Standards für das Erstellen von Benutzerinformationen schreiten unaufhörlich und scheinbar immer schneller voran. Mitunter ist es schwer zu entscheiden, sind diese Technologien und Standards neue Wege und Brücken mit denen man schneller und mit höherer Qualität zum Ziel kommt, oder eher Mauern die im Weg stehen und an deren Überwinden man sich noch erinnert, wenn ehemals neue Technologien schon Geschichte sind.
Konkret kritisch wird es, wenn Technologien und Standards zum Selbstzweck werden. Technikverliebtheit und Vorschriftenhörigkeit werden dann zur Mauer, die man zwar überwunden hat, aber praktisch auf der Stelle getreten ist.
Gut beraten ist man wohl, Technologie oder Standards als Konzept und Vorschlag zu verstehen, mit etwas Distanz zu analysieren und geeignetes für die eigenen Ziele zu nutzen. Das eine Technologie oder ein Standard so ein Verfahren ermöglicht, ist nicht zuletzt ein Indiz für seine Qualität und Praxisorientierung.

Read More

Auswertung: tekom-Messe

Auf den tekom-Messen zeigen international relevante Anbieter im direkten Vergleich ihre Software und Dienstleistungen rund um die Erstellung, das Management und die Qualität strukturierter Informationsprodukte. Für die direkte Interaktion mit Experten, sowie mit Kolleginnen und Kollegen der Branchen aus einer Vielzahl von Ländern, ist die tekom-Messe das Podium.

mehr zur tekom-Messe …

Meine ganz persönliche Auswertung?

Read More
Close Menu