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Marco Jänicke

Sicherheitszeichen nach DIN 4844-2

Die DIN 4844-2 ergänzt die Sicherheitszeichen der ISO 7010 durch nationale, in Deutschland anzuwendende Sicherheitszeichen. Sicherheitszeichen dieser beiden Standards sind in Deutschland in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A1.3 zusammengefasst. Die Anwendung der ASR A1.3 ist in Deutschland nicht zwingend, löst aber bei der überwachenden Behörde eine sogenannte Vermutungswirkung aus. Das bedeutet, dass alle Anforderungen für eine sichere Kennzeichnung eingehalten wurden. Entscheidet man sich hingegen für eine andere Lösung zur Sicherheitskennzeichnung, muss dafür gesorgt werden, dass mindestens das gleiche Niveau an Sicherheit erreicht wird.

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Nur für Fachpersonal

Seit einiger Zeit sieht man immer häufiger die Symbole „Installation, elektrotechnisches Fachwissen“ und „Installation, mechanisches Fachwissen“ zum Beispiel auf Produkten der Elektroinstallation. Diese Symbole sollen darauf hinweisen, dass Fachwissen notwendig ist, um diese Produkte zu installieren.

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Sicherheitszeichen Prüfmethoden

Die ISO 7010 stellt durchaus einige Sicherheitszeichen zur Verfügung. Je nach Einsatz sind diese jedoch häufig entweder zu allgemein, zu speziell oder für den konkreten Fall nicht vorhanden. Um den Anwender möglichst präzise zu warnen, müssen also Sicherheitszeichen auf Grundlage der ISO 3864 selbst erstellt werden. Klarheit, ob diese Sicherheitszeichen ausreichend genau erkannt werden, gibt die ISO 9186 mit Prüfmethoden für die Verständlichkeit, der visuellen Qualität und Assoziation mit dem Symbolgegenstand.

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Icons für Produkte

Im Umfeld der Benutzerinformation mit grafischen Symbolen kennen wir nach ISO Guide 74 drei Gruppen: Information der Öffentlichkeit nach ISO 7001, Sicherheitszeichen nach ISO 7010 und Symbole auf Einrichtungen nach ISO 7000. Aber das sind natürlich nicht alle Bereiche in denen Informationen mit vereinfachten grafischen Mitteln, also Symbolen, transportiert werden können und sollen. Das Hersteller oder Dienstleister ihre Produkte grafisch mit Symbolen kennzeichnen ist fast schon Standard. Wie solche Symbole aussehen können, sehen Sie an den folgenden Referenzen.

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Versandkennzeichnung nach ISO 780

Ende 2015 wurde die ISO 780 „Graphische Symbole für die Handhabung und Lagerung von Packstücken“ überarbeitet und neu veröffentlicht. Die 17 Symbole wurden so modifiziert, dass sie den Gestaltungsregeln der IEC 80416-1 „Allgemeine Grundlagen für graphische Symbole auf Geräten und Einrichtungen – Teil 1: Gestaltung graphischer Symbole für die Registrierung“ entsprechen.

Die behutsame Überarbeitung ist fast nur an der Form des Negationskreuzes zu erkennen. Ob aber genau diese Änderung, wenn auch normenkonform (IEC 80416-1, 7.9), der Erkennbarkeit gutgetan hat, ist eher fraglich, denn das Negationskreuz sitzt jetzt symmetrisch auf den Symbolelementen und ist so kaum von diesen zu unterscheiden. Dabei hält die ISO 80416-3 und Abschnitt 6.5 eine Lösung bereit, nämlich sich kreuzende Linien zu unterbrechen.

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Auf einem Blick: Isometrie

Bei einer Isometrie wird das Objekt so vor einer Projektionsebene platziert, dass die drei Hauptachsen X, Y, Z einen projizierten Öffnungswinkel von 120° ergeben.

Die isometrische Projektion kann zwar bei großen, flächigen Objekten durch die parallelen Projektionsstrahlen verzerrt wirken, hat aber sonst viele Vorteile:

Durch den identischen Winkel zwischen den Hauptachsen von 120° kann ein einmal gezeichnetes Objekt durch Drehen und Spiegeln in verschiedenen Ansichten verwendet werden.
Da keine der Achsen einen Verkürzungsfaktor besitzt, kann in der Illustration problemlos gemessen oder zumindest Längenverhältnisse erkannt werden.
Sehr gute Editierbarkeit durch die Parallelprojektion, d. h. parallele Kanten in der Realität sind auch in der Abbildung parallel.
Breite Unterstützung durch Symbolbibliotheken.
Optimale Sichtbarkeit von drei Seiten des Illustrationsgegenstandes.

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Screenshots von Maschinensteuerungen

Nachdem sich die Technischen Illustratoren von den Fesseln der Konstruktion befreit hatten und selbst die 3D-CAD-Daten in die Hand nahmen ist die Abhängigkeit zu den Entwicklern der Maschinen- und Anlagensteuerungen ungebrochen. Noch immer kann es sehr aufwendig sein, Screenshots von Steuerungen in definierten Zuständen und in guter Qualität zu erzeugen. Trotz objektiver Grenzen können dennoch „Screenshots“ in alternativen Wegen effizient erzeugt und zusätzlich auch innerhalb standardisierter Übersetzungsprozesse gehalten werden.

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Cascading Style Sheets … voll grafisch

Cascading Style Sheets ist die Technik um intelligent Darstellung weitgehend von den Inhalten zu trennen und wird vorwiegend für textbasierten Inhalt genutzt. Praktisch unüblich war dieses Vorgehen in der Technischen Illustration. Aber es ist möglich, ohne den dramatischen Code selbst, voll grafisch und intuitiv solche stufenförmigen Gestaltungsvorlagen zu erstellen und diese für die Verbesserung von Effizienz und Qualität zu nutzen.

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Licht und Schatten

Nicht gerade typisch sind Licht und Schatten in der klassisch, spröden technischen Illustration. Und doch sind Licht und Schatten ein Mittel, um räumliche Beziehungen zu visualisieren. Ganz simpel: Befindet sich ein Gegenstand direkt auf einem anderen, oder befindet er sich mit einem Abstand darüber und wirft bei entsprechend angenommen Lichtverhältnissen einen Schatten.

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World of Icons

Icons, Symbole, Piktogramme – graphisch abstrahierte Informationen begegnen uns in allen Lebenslagen. In der Technischen Kommunikation setzen wir diese selbst gern und häufig ein. Aber nicht immer bietet das zwar umfangreich genormte Fachgebiet ein Symbol für den sofortigen Einsatz. Entweder es ist nicht auf dem Stand der Zeit, oder wird von den Anwendern mit seiner beabsichtigten Information nicht erkannt. Der Beitrag gibt einen Überblick über praktisch anwendbare Informationen aus nationalen und internationalen Normen von Symbolen und vor allen Dingen zu deren systematischen und normenbasierten Erweiterung.

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